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Bildung im Verband stärken
So, 19.4.26

Bildung im Verband stärken

Als GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg ist politische Bildung ein zentraler Aspekt unserer verbandlichen Arbeit. Unser Ziel ist dabei, ein möglichst vielfältiges, umfangreiches und zugängliches Bildungsangebot zu schaffen. Die GRÜNE JUGEND muss ein Ort sein, an dem wir nicht nur gemeinsam Politik gestalten, sondern auch voneinander lernen und uns zu unterschiedlichen Themen weiterbilden. Bildungsarbeit ist dabei ein wichtiges Werkzeug, um die wesentlichen Kenntnisse und Fähigkeiten für unsere politische Arbeit zu vermitteln.

Seit Jahren ist eine Bildungsstrategie in unserem Bundesverband verankert und wird auf Bundesebene durch das Bildungsteam umgesetzt. Als Landesverband wollen wir unsere Bildungsarbeit darüber hinaus stärken und die Bildungsangebote der Bundesebene landespolitisch ergänzen.

Um gute Bildung langfristig in unserem Verband zu garantieren, bilden wir daher Trainees aus, die befähigt werden sollen, Workshops in unseren Kreisverbänden anzubieten. Sie unterstützen darüber hinaus den Landesvorstand bei Bildungsformaten auf Landesebene, beispielsweise bei Veranstaltungen wie Skill-Tagen. Dabei arbeiten sie eng mit dem Landesvorstand und gegebenenfalls mit den Bildungsteams anderer Landesverbände sowie mit dem Bildungsteam des Bundesverbands zusammen.

Die inhaltliche Ausarbeitung der Workshops erfolgt in Abstimmung mit den Trainees, die Ausführung obliegt aber in Letztverantwortung dem Landesvorstand. Zu betonen ist dabei, dass das Angebot an Workshops des Landesverbands als Ergänzung zu den bestehenden Angeboten des Bundesverbandes gedacht ist. Vorstellbar sind hier neben einer festen Auswahl an teils bereits bestehenden Grundlagen-Workshops auch regelmäßig neu entwickelte Workshops zu landespolitischen Themen oder unseren Schwerpunktthemen im Landesverband. So soll neben politischer Bildung auch die politische Arbeit des Landesverbands stärker in den Kreisverbänden vermittelt werden.

Die Gestaltung der Workshops und unsere Bildungsarbeit müssen im Einklang mit unserem Selbstverständnis als queerfeministischen, antirassistischen, inklusiven und solidarischen Verband stehen. Bildungsarbeit muss zugänglich, intersektional und vielseitig gestaltet werden. Daraus ergibt sich eine diverse Nutzung von Themen, Quellen und Formaten. Wir legen Wert darauf, dass Workshops methodisch vielfältig ausgearbeitet werden.

Mit Beschluss dieses Antrags wird der Landesvorstand beauftragt, jährlich einen Personenpool an Trainees für diese wichtige Bildungsarbeit auszuwählen, die dabei die Vielfalt unseres Verbands widerspiegeln. Das bedeutet, dass mindestens 50% der Plätze an FINTA*-Personen gegeben wird. Zusätzlich achten wir darauf, dass verschiedene Perspektiven in diesem Team Raum finden, um unsere Bildungsarbeit möglichst intersektional zu gestalten. Hierfür wird ein Auswahlverfahren mit transparenten Kriterien genutzt, woraus der Landesvorstand einen Pool von drei bis fünf Personen auswählt. Wir gestalten dieses Auswahlverfahren so, dass es auch für Mitglieder zugänglich ist, die bisher keine Verantwortungsrollen übernommen haben. Dadurch wollen wir die Verbandskultur stärken und Mitglieder empowern, Verantwortung zu übernehmen. Ihnen wird das nötige Skill-Set sowie die inhaltliche und materielle Grundlage zur Verfügung gestellt. Dafür wird mindestens einmal pro Verbandsjahr die Grundlage für die Trainee-Tätigkeit vermittelt. Weitere inhaltliche Schulungen sollen digital erfolgen. Für die Ausführung ihrer Tätigkeiten sollten die Trainees für ca. 1-2 Workshops im Monat zur Verfügung stehen.

Einfache Sprache

Politische Bildung ist für uns als GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg ein wichtiger Teil unserer Arbeit.
Wir wollen viele gute, vielfältige und leicht zugängliche Bildungs-Angebote schaffen.
Die GRÜNE JUGEND soll ein Ort sein, an dem wir nicht nur Politik machen, sondern auch voneinander lernen.

Es gibt bereits eine Bildungs-Strategie im Bundesverband.
Diese Angebote wollen wir als Landesverband sinnvoll ergänzen, vor allem mit Themen aus Baden-Württemberg.

Dafür bilden wir Trainees aus.
Sie sollen Workshops in den Kreisverbänden anbieten und den Landesvorstand bei Bildungs-Veranstaltungen unterstützen, zum Beispiel bei Skill-Tagen.
Dabei arbeiten sie eng mit dem Landesvorstand und anderen Bildungsteams zusammen.

Die Inhalte der Workshops entwickeln wir gemeinsam mit den Trainees.
Die Verantwortung liegt beim Landesvorstand.
Es soll feste Grundlagen-Workshops geben und zusätzlich neue Workshops zu aktuellen Themen und unseren Schwerpunkten im Land.

Unsere Bildungsarbeit richtet sich nach unseren Werten: queerfeministisch, antirassistisch, inklusiv und solidarisch.
Deshalb achten wir darauf, dass unsere Angebote für alle zugänglich sind und verschiedene Perspektiven einbeziehen.
Auch die Methoden sollen abwechslungsreich sein.

Der Landesvorstand wählt jedes Jahr drei bis fünf Trainees aus.
Die Gruppe soll die Vielfalt unseres Verbands widerspiegeln.
Mindestens die Hälfte der Plätze wird an FINTA*-Personen vergeben.
Die Auswahl erfolgt nach transparenten Kriterien und ist auch offen für Mitglieder mit weniger Erfahrung.

Die Trainees werden gut vorbereitet und bekommen die nötigen Inhalte und Fähigkeiten vermittelt.
Es gibt mindestens eine Grundlagen-Schulung im Jahr, weitere Inhalte werden digital angeboten.
Die Trainees sollen für etwa ein bis zwei Workshops pro Monat zur Verfügung stehen.