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Beschlüsse
So, 26.10.25

Wohnungs- und Mietenpolitik ist zur zentralen Gerechtigkeitsfrage unserer Zeit geworden. Während Superreiche ihr Vermögen in Immobilienfonds anlegen, können sich immer mehr Menschen keine Wohnung leisten und leben auf viel zu engem Raum. Selbst ein guter Tariflohn hilft wenig, wenn heute durchschnittlich 28 Prozent – in einkommensschwachen Haushalten sogar mehr als ein Drittel – des Einkommens für die Miete aufgewendet werden müssen. So sind immer mehr Menschen auf staatliche Unterstützung wie Wohngeld angewiesen, mit dem der Staat am Ende die Rendite von Immobilienfonds und deren Aktionär*innen mitfinanziert.
Diesen Zustand wollen wir nicht länger hinnehmen. Wir kämpfen für genug bezahlbaren Wohnraum für alle. Es ist möglich in unserem reichen Land dafür zu sorgen, dass jede*r sich von seinem*ihrem Gehalt eine angemessene Wohnung leisten kann. Dafür brauchen wir endlich wirksame Instrumente gegen Mietwucher und Spekulation mit Wohnraum. Wir müssen mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen und Wohnraum endlich gerecht verteilen.

So, 26.10.25

Der Betrieb von Mährobotern kann zu einer Gefahr für die heimische Tierwelt werden. Besonders betroffen sind Igel: Als nachtaktive Tiere sind sie in den Stunden unterwegs, in denen Mähroboter oftmals eingesetzt werden. Bei Gefahr rollen sich Igel instinktiv ein, statt zu fliehen – und sind damit den scharfen Klingen schutzlos ausgeliefert. Dies führt jedes Jahr zu schweren Verletzungen und zum Tod vieler Tiere.
Die Grüne Jugend Baden-Württemberg fordert ein landesweites Nachtfahrverbot von Mährobotern zum Schutz von Igeln und weiteren Kleintieren.

So, 26.10.25

Gesundheit ist ein Menschenrecht – doch besonders FINTA-Personen (Frauen, inter, nicht-binäre, trans und agender Menschen) erleben im medizinischen System tagtäglich strukturelle und individuelle Ausschlüsse. Die Grüne Jugend Baden-Württemberg setzt sich mit diesem Antrag für eine gerechte und inklusive Gesundheitsversorgung ein. Gesundheit darf nicht länger davon abhängen, welchem Geschlecht man zugeordnet wird, welchen Körper man hat, wo man lebt oder welchen Status man besitzt!

So, 26.10.25

Die Rufe nach deutschen Erdgasförderungen werden immer lauter. In Bayern wird wieder angefangen, nach Gas zu bohren und vor Borkum gibt es bereits erste Probebohrungen durch den niederländischen Konzern ONE-Dyas. Dabei bleibt jedoch klar: Jede neu begonnene Förderung von Fossilen Energien ist ein Verrat an den Klimazielen, der Jugend und jungen Generationen und an allen Menschen, die schon jetzt unter der Klimakrise leiden.

So, 26.10.25

Die Ausbildung ist ein zentraler Pfeiler des gesellschaftlichen Aufstiegsversprechens in unserem Land. Wer eine Ausbildung beginnt, muss sich darauf verlassen können, dass sie zur sozialen Mobilität beiträgt – unabhängig von der finanziellen Unterstützung des Elternhauses.
Um die Ausbildung zu stärken und jungen Menschen eine zukunftsgerichtete Perspektive zu bieten, braucht es strukturelle Reformen und gezielte Investitionen. Ziel unseres Antrags ist es, den Aktionsplan „Mehr Mut zur Jugend“ der GJBW durch konkrete, praxisnahe Ergänzungen zu stärken und weiterzuentwickeln.

So, 26.10.25

Von Trans*- und interfeindlichkeit sind auch die Strukturen der Grünen Jugend Baden-Württemberg nicht ausgenommen. Immer wieder kam es, etwa in der Bildungsarbeit oder der Veranstaltungsplanung, zu Situationen, in denen TINA*-Perspektiven nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Unser Anspruch als GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg muss es sein, ein sicherer und inklusiver Raum zu sein. Fundament für dieses Ziel ist eine TINA*-Strategie für die GJBW. Daher verpflichtet sich die GJBW, die hier vorgeschlagenen Maßnahmen konsequent umzusetzen und ihre Wirksamkeit bei der nächsten Landesmitgliederversammlung im Oktober zu überprüfen.

So, 26.10.25

Gerade in den aktuellen Zeiten des Militarismus und der Aufrüstung ist gesellschaftliches Engagement wichtig und notwendig. Dieses soll, so sind wir uns als Grüne Jugend einig, auf jeden Fall freiwillig bleiben. Leider sind die meisten Freiwilligendienste immer noch mit erheblichen Hürden verbunden. Das liegt vor allem daran, dass es sich viele junge Leute einfach nicht leisten können.

So, 26.10.25

Die GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg bekennt sich kompromisslos zum Verbrenner-Aus im Bereich der Individualmobilität. Die Einhaltung der Pariser Klimaziele ist nicht verhandelbar – sie ist eine Frage des Überlebens.

So, 11.5.25

Junge Menschen stehen vor großen Herausforderungen, die ihre Zukunft unmittelbar beeinflussen. Studien wie die Shell Jugendstudie und die SINUS-Studie 2024 zeigen klar, dass die Sorgen der jungen Generation so vielfältig sind wie ihre Lebensrealitäten. Angst vor Krieg in Europa,Klimakrise, soziale Ungerechtigkeit, hohe Lebenshaltungskosten, wirtschaftliche Unsicherheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt – all diese Themen bewegen junge Menschen besonders und prägen ihre Erwartungen an die Politik.

So, 11.5.25

Mit der offiziellen Einstufung der AfD als gesichert rechtsextrem durch den Verfassungsschutz wurden Tatsachen bestätigt, die für viele Demokrat*innen bereits lange offensichtlich waren. Dennoch ist diese Einordnung ein alarmierender Wendepunkt. Achtzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist eine rechtsextreme Partei erneut flächendeckend in deutschen Parlamenten und kommunalen Räten vertreten – und nimmt damit Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse.

So, 11.5.25

Täter*innenarbeit in Baden-Württemberg sicher finanzieren und strukturell verankern

Die Istanbul-Konvention verpflichtet ihre Vertragsstaaten in Artikel 8 dazu, „ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen“ zur Verfügung zu stellen, um Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt umzusetzen. In Artikel 16 wird explizit die Entwicklung und Förderung von Programmen zur Verhaltensänderung von Täter*innen gefordert – mit dem Ziel, Gewalt zu verhindern, Rückfälle zu minimieren und den Schutz von Betroffenen langfristig zu sichern.
In Baden-Württemberg wird ein großer Teil dieser wichtigen Arbeit zivilgesellschaftlich geleistet – oft unter prekären Bedingungen und ohne verlässliche Finanzierung oder strukturelle Einbindung. Das ist nicht nur unfair gegenüber den engagierten Fachkräften, sondern auch eine verpasste Chance für effektive Gewaltprävention.

So, 11.5.25

Für konsequenten Antirassismus und migrationssolidarische Politik

Wir haben uns als GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg auch in der Vergangenheit stets klar gegen Rassismus, Diskriminierung und migrationsfeindliche Rhetorik positioniert. Diese Haltung ist fester Bestandteil unserer politischen Arbeit und Identität. Mit diesem Antrag wollen wir unsere Grundsätze noch einmal deutlich hervorheben, konkrete Maßnahmen benennen und unser Engagement für eine antirassistische, solidarische Politik weiter verbindlich stärken.

Sa, 25.1.25

Im Frühjahr 2026 finden die nächsten Landtagswahlen statt - und es steht eine Menge auf dem Spiel. Angesichts der politischen Lage und immer mehr Parlamenten, in denen Demokratiefeinde menschenrechtswidrige Reden schwingen und wichtige Entscheidungen blockieren, dürfen wir nicht zulassen, dass rechtsextreme Parteien diese Wahl für sich entscheiden.

So, 6.10.24

2000 Mitglieder, über 5000 Instagram-Follower and counting, eine höchst politische Zeit und 2024 – Es ist Zeit die Social Media Arbeit der Grünen Jugend Baden-Württemberg auf neue Füße zu stellen.

Sa, 5.10.24

Die GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg vergibt für die nächste anstehende Wahl zur Landesliste von BÜNDNIS 90/Die Grünen für die Landtagswahl 2026 insgesamt bis zu vier Voten. Diese vier Voten teilen sich auf in zwei quotierte Spitzenkandidat*innen-Voten und zwei quotierte Unterstützungs-Voten. Auf die Voten können sich ausschließlich Mitglieder der GRÜNEN JUGEND Baden-Württemberg bewerben

So, 12.5.24

Für eine bessere Beteiligung in der GRÜNEN JUGEND Baden-Württemberg braucht es sinnvolle und für alle ansprechende Einbringungsmöglichkeiten. Um diese zu schaffen, beantragt dieser Antrag die Etablierung von PROJEKTGRUPPEN die eine wirksame Möglichkeit der Einbringung bieten sollen. Diese Projektgruppen umfassen folgenden Rahmen: