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Werde selbst aktiv und kämpfe mit uns für eine bessere Welt. Egal ob auf der Straße oder in den Sozialen Medien – wir freuen uns über jede Art von Mithilfe.

Beschlüsse
So, 19.4.26

Die vergangenen Jahre zeigen ein besorgniserregendes Erstarken demokratiefeindlicher Strukturen über weite Teile des politischen und gesellschaftlichen Spektrums hinweg. Als Grüne Jugend Baden-Württemberg stellen wir uns dieser Bewegung entschlossen und vorausschauend entgegen.
Ein zentraler Schlüssel hierfür ist politische Bildung. Die Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern sie sichert unser aller Menschenrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb müssen wir sie nicht nur schützen, sondern aktiv stärken, vermitteln und für die Vielen im Land erlebbar machen!

So, 19.4.26

Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Migration ist keine Bedrohung. Wir weigern uns, rechte Rhetorik zu übernehmen, nur weil sie gerade mehrheitsfähig gemacht werden soll. Wir kämpfen für eine Politik, die Menschen schützt statt Grenzen, die Solidarität organisiert statt Ausgrenzung und, die Baden-Württemberg nicht zum Verwaltungsstandort der Abschottung, sondern zu einem Ort der Menschenwürde macht.
Deshalb: Frontex fetzen! Menschen statt Grenzen schützen!

So, 19.4.26

Angesichts hoher Energiepreise werden Menschen zunehmend in ihrem Alltag belastet. Daher bekennt sich die Grüne Jugend Baden-Württemberg (GJBW) zur Notwendigkeit, die Menschen dieses Landes aktiv zu schützen. Wir wollen den Menschen des Landes gegen die Krise Ressourcen bieten und sie zur guten Bewältigung der Krise befähigen. Dafür wollen wir nach unserer Möglichkeit notwendige Maßnahmen ergreifen. Zu diesem Zweck bekennen wir, die GJBW, uns zu den folgenden Zielen, und fordern von der Landesregierung sowie der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Baden-Württemberg, sich für diese Ziele im Rahmen ihrer Möglichkeiten einzusetzen.

So, 19.4.26

Wenn Politiker*innen von „der Wirtschaft" sprechen, meinen sie selten die arbeitenden Menschen, die Pflegekräfte, die Reinigungskräfte oder lokalen Einzelhandel. Gemeint sind Quartalszahlen, Wettbewerbsfähigkeit und das
Bruttoinlandsprodukt, alles Dinge, die das Wohlergehen von Menschen, Tieren und unserem Planeten systematisch ausblenden. Eine Politik, die sich am Bruttoinlandsprodukt orientiert, fragt nicht: „Wie geht es den Menschen?"
sondern: „Wie zufrieden sind die Märkte?" Gleichzeitig konzentriert sich Reichtum in historisch beispiellosem Ausmaß: Laut Oxfam besaßen 2024 die reichsten 1% der Weltbevölkerung mehr Vermögen als die ärmsten 95% zusammen [Oxfam Inequality Report 2024]. Diese Ungleichheit ist kein Naturgesetz – sie ist politisch produziert. Und wer so viel besitzt, besitzt auch politischen Einfluss: über Lobbyverbände, Medienunternehmen und Wahlkampffinanzierung. Wirtschaftliche Ungleichheit ist damit nicht nur ein soziales, sondern ein demokratisches Problem. [...]
Die eigentliche Forderung lautet daher: Politikwechsel. Der Unterschied zwischen Lobbyismus und Aktivismus ist nicht die Überzeugung – er ist die Bereitschaft, für sie sichtbar einzustehen. Wir als Grüne Jugend Baden-Württemberg müssen auf die Straße: Laut und unbequem sein ist unsere Aufgabe.

So, 19.4.26

Bundesweit sind nur noch 7% der Betriebe mitbestimmt, die Tarifbindung - das Ergebnis kollektiver Arbeitskämpfe - sinkt seit Jahren und hat sich 2026 auf einem historischen Tiefstand stabilisiert. Im Ländle sind nur noch 19% der Betriebe in Tarifbindung, das betrifft knapp die Hälfte aller Arbeiter*innen. Das darf nicht so bleiben! Der Rückgang der Demokratie am Arbeitsplatz ist ein Skandal und ein Angriff auf die Arbeiter*innen. In dem Wahlprogramm der GRÜNEN zur Landtagswahl 2026 haben wir explizit Forderungen stehen, die Mitbestimmung fördern, Gewerkschaften stärken und Arbeiter*innen aktiv in die Transformation unserer Wirtschaft einbinden. Diese müssen umgesetzt werden, um eine Wirtschaftspolitik im Sinne der Menschen zu gestalten, die unseren Wohlstand nachhaltig sichert und unsere Wirtschaftsstruktur sozial-ökologisch verändert.

So, 19.4.26

Patriarchale Gewalt zeigt sich in allen gesellschaftlichen Strukturen, auch im digitalen Raum. Besonders der Fall von Collien Fernandes macht eines sehr deutlich: Digitale Gewalt ist ein strukturelles Problem. Sie ist kein Einzelfall, sondern ein Symptom eines patriarchalen Systems, das Täter schützt und Betroffene im Stich lässt. Über 90% der DeepFakes sind pornographischen, nicht einvernehmlichen Inhalts. 99 % der Betroffenen sind FINTA*-Personen, die zum Objekt sexueller Gewaltausübung werden. [...] Daher fordern wir als Grüne Jugend Baden-Württemberg: Strafrechtliche Schutzlücken bei bildbasierter sexualisierter Gewalt (Image-Based Sexual Abuse, IBSA), insbesondere bei nicht einvernehmlichen pornografischen Deepfakes, konsequent zu schließen. Gleichzeitig fordern wir konkrete Maßnahmen zur Prävention, Strafverfolgung und Beratung.

So, 19.4.26

Wir brauchen endlich konkreten und vor allem konsequenten Umwelt- und Artenschutz. So wie der Klimaschutz muss dieses Problem auf dem gesamten Planeten angegangen werden, aber gleichzeitig gibt es schon zahlreiche
Maßnahmen, die vor Ort, auf Kommunal- und auf Landesebene angegangen werden müssen. „Junge Menschen brauchen neben einem stabilen Klima für eine lebenswerte Zukunft auch sauberes Wasser, gesunde Böden und eine intakte Natur.“ So heißt es in unserem Aktionsplan. Dafür müssen wir jetzt einstehen.

So, 19.4.26

Menschen mit psychischen Erkrankungen brauchen schnelle, verlässliche und qualifizierte Hilfe. Ambulante Psychotherapie leistet genau das. Sie entlastet das Gesundheitssystem, schafft durch frühere Hilfe bessere Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche, verhindert schwere Verläufe und stärkt langfristig gesellschaftliche Teilhabe von Betroffenen. Verspätete oder nicht geleistete Psychotherapie kostet später durch stationäre Aufenthalte und Arbeitsausfälle mehr. Eine Gesundheitspolitik, die psychische Erkrankung ernst nimmt, darf diese Versorgung nicht schwächen!

So, 19.4.26

Die GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg stellt sich entschieden gegen diese Form staatlicher Kontrolle und gegen jede Art von Sonderregister für Minderheiten. Der Schutz von Persönlichkeitsrechten und die Wahrung der Menschenwürde müssen oberste Priorität haben.

So, 19.4.26

Die Freiheit der Lebensgestaltung und die globale Mobilität junger Menschen sind unantastbare Pfeiler einer liberalen Demokratie. Die jüngsten Änderungen am Wehrpflichtgesetz, die eine Genehmigungspflicht für Auslandsaufenthalte von über drei Monaten vorsehen, lehnen wir entschieden ab.

So, 19.4.26

Als GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg ist politische Bildung ein zentraler Aspekt unserer verbandlichen Arbeit. Unser Ziel ist dabei, ein möglichst vielfältiges, umfangreiches und zugängliches Bildungsangebot zu schaffen. Die GRÜNE JUGEND muss ein Ort sein, an dem wir nicht nur gemeinsam Politik gestalten, sondern auch voneinander lernen und uns zu unterschiedlichen Themen weiterbilden. Bildungsarbeit ist dabei ein wichtiges Werkzeug, um die wesentlichen Kenntnisse und Fähigkeiten für unsere politische Arbeit zu vermitteln.

Sa, 18.4.26

7. Die Satzung, Geschäftsordnungen und Statuten treten zwei Wochen nach Ende der Sitzung in Kraft, auf der sie beschlossen oder geändert werden. Geschäftsordnungen können eine abweichende Regelung für ihre eigene Änderung vorsehen.

Sa, 18.4.26

Die 4 Mitglieder des geschäftsführenden Landesvorstands der Grünen-Jugend Baden-Württemberg erhalten jeweils eine monatliche Vergütung in Höhe von 350 € brutto bis zum Ende der Amtszeit, die auf der nächsten Mitgliederversammlung am 07.11.2026 endet. Die Vergütung umfasst die satzungsgemäßen Aufgaben des Landesvorstands.

So, 26.10.25

Wohnungs- und Mietenpolitik ist zur zentralen Gerechtigkeitsfrage unserer Zeit geworden. Während Superreiche ihr Vermögen in Immobilienfonds anlegen, können sich immer mehr Menschen keine Wohnung leisten und leben auf viel zu engem Raum. Selbst ein guter Tariflohn hilft wenig, wenn heute durchschnittlich 28 Prozent – in einkommensschwachen Haushalten sogar mehr als ein Drittel – des Einkommens für die Miete aufgewendet werden müssen. So sind immer mehr Menschen auf staatliche Unterstützung wie Wohngeld angewiesen, mit dem der Staat am Ende die Rendite von Immobilienfonds und deren Aktionär*innen mitfinanziert.
Diesen Zustand wollen wir nicht länger hinnehmen. Wir kämpfen für genug bezahlbaren Wohnraum für alle. Es ist möglich in unserem reichen Land dafür zu sorgen, dass jede*r sich von seinem*ihrem Gehalt eine angemessene Wohnung leisten kann. Dafür brauchen wir endlich wirksame Instrumente gegen Mietwucher und Spekulation mit Wohnraum. Wir müssen mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen und Wohnraum endlich gerecht verteilen.

So, 26.10.25

Der Betrieb von Mährobotern kann zu einer Gefahr für die heimische Tierwelt werden. Besonders betroffen sind Igel: Als nachtaktive Tiere sind sie in den Stunden unterwegs, in denen Mähroboter oftmals eingesetzt werden. Bei Gefahr rollen sich Igel instinktiv ein, statt zu fliehen – und sind damit den scharfen Klingen schutzlos ausgeliefert. Dies führt jedes Jahr zu schweren Verletzungen und zum Tod vieler Tiere.
Die Grüne Jugend Baden-Württemberg fordert ein landesweites Nachtfahrverbot von Mährobotern zum Schutz von Igeln und weiteren Kleintieren.