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Einführung Projektgruppen
So, 12.5.24

Einführung Projektgruppen

Für eine bessere Beteiligung in der GRÜNEN JUGEND Baden-Württemberg braucht es sinnvolle und für alle ansprechende Einbringungsmöglichkeiten. Um diese zu schaffen, beantragt dieser Antrag die Etablierung von PROJEKTGRUPPEN die eine wirksame Möglichkeit der Einbringung bieten sollen. Diese Projektgruppen umfassen folgenden Rahmen:

Ziel
Wirksame Mitarbeit für aktive, motivierte Mitglieder ermöglichen, Raum zum Lernen und Weiterkommen bieten, Mitglieder an organisatorische/inhaltliche Arbeit im Verband heranführen, (gefühlte) Hürden/Gefälle zwischen Landesvorstand und Basismitgliedern abbauen, Themenvielfalt besser abbilden und Raum für Entwicklung von bspw. Leitanträgen etc. zu Themen außerhalb der Arbeitskreise schaffen.

Was?
Der Landesvorstand überlegt sich im Zuge der Jahresplanung, bei welchen Projekten im kommenden Jahr eine Projektgruppe für alle Beteiligten sinnvoll ist. Im Voraus haben die Mitglieder innerhalb eines Monats vor der Landesmitgliederversammlung ein Vorschlagsrecht. Dieses können sie über Antragsgrün wahrnehmen und eingereichte Themen unterstützen. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht allen Wünschen nachgekommen werden kann und der Landesvorstand letztendlich über die finale Themensetzung entscheidet. Die Entscheidung begründet der Landesvorstand schriftlich spätestens zwei Wochen nach der konstituierenden Sitzung und gibt bekannt, anhand welcher Kriterien diese Entscheidung gefällt wurde. Um auf wichtige Themen im Landesvorstand reagieren zu können, kann der Landesvorstand auch spontan Projektgruppen einsetzen und diese der Mitgliedschaft kommunizieren. Zudem können Mitglieder auch unter dem Jahr über Antragsgrün den Wunsch zur Gründung einer Projektgruppe an den Landesvorstand richten. Dieser trifft auch hier nach transparenten Kriterien eine Entscheidung und kommuniziert diese an die Mitgliedschaft. Lehnt der Landesvorstand die Gründung ab, kann das Mitglied die Gründung per V-Antrag auf der nächsten LMV beantragen.

Eine Projektgruppe wird jeweils mit einem ganz konkreten Ziel und für einen festgelegten Zeitraum eingesetzt. Der Zeitraum orientiert sich jeweils an der Aufgabe und kann somit zwischen einem Monat und einem Jahr variieren. Es ist bei Festlegung der Projektgruppen darauf zu achten, dass sie unterschiedliche Längen und Verantwortungs-Stärken haben, um Mitgliedern auf verschiedenen “Levels” Möglichkeiten zur Mitarbeit zu schaffen.

Für wen?
Mit der Jahresplanung wird für die jeweilige Projektgruppe entschieden, wie viele Team-Mitglieder für das Projekt benötigt werden. Die Anzahl der Team- Mitglieder liegt zwischen 2 und 8 Personen plus betreuende Landesvorstandsmitglieder. Um diese Plätze können sich alle Mitglieder bemühen. Wird die Projektgruppe auf Wunsch eines oder mehrerer Mitglieder eingerichtet, ist eines dieser Mitglieder automatisch Teil der Projektgruppe.

Sollte es mehr Interessent*innen als Plätze geben, wird mit allen Interessent*innen ein kurzes Telefonat geführt und daraufhin eingeschätzt, wer passend ist, als Team-Mitglied mitzuarbeiten.

Während der Ausschreibung der Projektgruppen dürfen sich Arbeitskreise beim Landesvorstand melden und einen Platz in der Projektgruppe für sich beanspruchen und eine Person aus ihren Reihen in die Projektgruppe entsenden. Hierbei ist die Ausschreibefrist der Projektgruppe einzuhalten. Somit soll eine Beteiligung der Arbeitskreise gewährleistet werden.

Selbstverständlich wird bei der Besetzung das FINTA* Statut eingehalten und auch abgesehen davon auf vielfältige Menschen und Perspektiven geachtet.

Wenn sich Team-Mitglieder in der Arbeitsphase eines Projekts als destruktiv oder teilnahmslos herausstellen, werden sie für weitere Projekte nicht mehr in Betracht gezogen. Falls Team-Mitglieder aus persönlichen Gründen im Laufe der Projektplanung nicht mehr ausreichend mitarbeiten können, kann sich jederzeit vertrauensvoll an die zuständigen Landesvorstandsmitglieder gewendet werden.

Wie oft?
Es werden so viele Projektgruppen eingerichtet, wie sinnvoll und kapazitätsmäßig machbar sind. Ein Richtwert pro Jahr könnte 4 sein.

Die Anzahl, Themen und Team-Plätze der Projektgruppe in einem Verbandsjahr wird den Mitgliedern mit der Jahresplanung mitgeteilt. So ist bereits zu Beginn klar, bei welchen Themen und in welchen Zeiträumen man sich theoretisch einbringen kann. Jeweils anderthalb Monate vor Start des jeweiligen Projekts wird eine erneute, detaillierte Beschreibung des Projekts und der gesuchten Personen über die Telegram-Gruppe veröffentlicht und die “Anmeldung” dafür geöffnet.

Wer ist zuständig?
Jeder Projektgruppe wird mit der Jahresplanung mindestens ein mitarbeitendes, verantwortliches Landesvorstandsmitglied zugeteilt.

Die jeweilige Projektgruppe soll gemeinsam mit den Landesvorstandsmitgliedern einen Arbeitsplan für die Zeit aufstellen, Aufgaben verteilen, sich regelmäßig treffen und am Ende einer Projektphase die Möglichkeit erhalten, dem Verband von der Arbeit und den Ergebnissen zu berichten und sich dafür Dankbarkeit, Anerkennung und Motivation abzuholen.

Unterstützer*innen
Daniel Stefan Christmann, Finn Schwarz